Private Liegenschaftsentwässerung |
40.000 km Liegenschaftsentwässerung sind undicht.
In der Regel gilt bei der Abwasserbeseitigung das Motto: „ Aus dem Auge aus dem Sinn“. Die Vernachlässigung der privaten Abwasserleitungen führte dazu, dass inzwischen schweizweit 50 % der insgesamt 80.000 km Leitungen defekt sind und Schmutzwasser in die Umwelt entweicht.
Die Entwicklung ist alarmierend, obwohl die Verantwortung im eidgenössischen Gewässerschutzgesetz und der Gewässerschutzverordnung eindeutig geregelt ist. Der Eigentümer einer Liegenschaft ist für die Wartung und Unterhalt der Abwasserleitungen zuständig. |
| |
| Eine regelmässige Reinigung bzw. Kontrolle der Abwasserleitungen nach festen Intervallen beugt späteren Schäden vor und hilft diese frühzeitig zu erkennen. Ein rechtzeitig erkannter Schaden lässt sich kostengünstig beheben. Bei einem Totalkollaps einer defekten Leitung hilft häufig nur noch der Austausch der gebrochenen Leitung und dies geht immer mit aufwändigen, teuren und schmutzigen Bauarbeiten einher. |
| |
| Der 2-3 jährige Aufwand zur Verhinderung der ungewollten Spätfolgen ist mit einem Aufwand von 500 - 800 Fr. für ein Einfamilienhaus eher gering. |
| |
| Sinnvolle Reinigungsintervalle: |
.
|
Wartungsintervalle |
Sickerleitungen |
Alle 2 Jahre (Ausnahmefälle jährlich) |
Schmutzwasser |
Alle 2 - 3 Jahre, gleichzeitige Reinigung mit den Sickerleitungen führt zu Kosteneinsparungen |
Fallrohre |
Nur bei Problemen, bzw. alle 8 - 10 Jahre |
Dachwasser- und Terrassenabläufe |
Alle 2-3 Jahre, gleichzeitige Reinigung mit den Sickerleitungen führt zu Kosteneinsparungen |
Neubauten und Umbau |
Sofort nach Abschluss der Bauarbeiten und nach 1 Jahr (Bauschutt kann zu schlimmen Verstopfungen und Rückstauungen führen) |
|
| |
Schäden und Undichtheiten an Abwasserleitungen lassen sich leicht und kostengünstig durch den Einsatz spezieller TV-Kamerasysteme und Dichtheitsprüfungen ermitteln. Bei Dichtheitsprüfungen wird die Leitung mit
2 Dichtblasen verschlossen und anschliessend mit Druckluft oder Wasser geflutet. Ein Computer erkennt und protokolliert exakt den Verlust an Luft oder Wasser und vergleicht diesen Wert mit den Vorgaben der Schweizer Norm SN EN 1610. Der Liegenschaftseigentümer erhält jeweils eine Bestätigung, ob die Kanalisation den Vorschriften genügt oder Massnahmen zu ergreifen sind. |
| |
Sollte ein Handlungsbedarf festgestellt werden, so ist das System „Roboliner 10“ eine überzeugende Sanierungsmethode.
Nach unfangreichen Qualitätsprüfungen wurde für den Roboliner 10 sogar das Eignungsattest Nr. 2005-06-5430-02 durch den Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute erteilt. |
| |
| Die Lösung des Problems mit dem Roboliner 10 ist einfach und gerade deshalb so bestechend. In die bestehende und undichte Leitung wird eine neue Kunststoffleitung eingebaut, ohne dass grössere Bauarbeiten erforderlich sind. Ein flexibles Rohr aus Filzmaterial wird mit einem flüssigen Kunststoff getränkt und anschliessend mit einer speziellen Vorrichtung über eine Öffnung im Rohr (z. Bsp. bestehender Revisionsschacht) in die Kanalisationsleitung eingebracht. Dort wird der noch flexible Kunststoffschlauch mit Druckluft eng an die alte Rohrwandung angepresst. Durch anschliessende Zugabe von warmem Wasser wird der Aushärtungsprozess in Gang gesetzt und innerhalb von wenigen Stunden entsteht ein neues, vollwertiges Kunststoffrohr. |
| |
| In der Regel dauert die Sanierung nicht länger als einen Tag und die Kosten sind um ein vielfaches geringer, als wenn die Leitung komplett ausgetauscht werden muss. |